Stadtwerke Arnsberg warnen vor Betrügern
12.10.2026
Unbekannte geben sich als Mitarbeitende der Stadtwerke aus und versuchen, an sensible Kundendaten zu gelangen.
Arnsberg. Die Stadtwerke Arnsberg warnen erneut vor Betrugsversuchen im Stadtgebiet. Aktuell sind Personen unterwegs, die sich als Mitarbeitende der Stadtwerke ausgeben und versuchen, an persönliche Daten sowie Vertrags- und Bankinformationen von Kundinnen und Kunden zu gelangen. Besonders auffällig: Die Betrüger tragen teilweise nachgeahmte Dienstkleidung mit Stadtwerke-Aufdruck, um einen seriösen und vertrauenswürdigen Eindruck zu erwecken.
Die Stadtwerke Arnsberg rufen daher zu besonderer Vorsicht auf. Allein das Tragen von Dienstkleidung mit entsprechendem Aufdruck ist kein verlässlicher Nachweis dafür, dass es sich tatsächlich um Mitarbeitende des Unternehmens handelt.
Stadtwerke führen keine Haustürgeschäfte durch
Die Stadtwerke Arnsberg weisen ausdrücklich darauf hin, dass sie keine Haustürgeschäfte durchführen. Besuche von Mitarbeitenden bei Kundinnen und Kunden erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache.
Verbraucherinnen und Verbraucher sollten deshalb besonders aufmerksam sein, wenn unangekündigt Personen vor ihrer Haustür stehen und sich als Mitarbeitende der Stadtwerke ausgeben.
Grundsätzlich empfehlen die Stadtwerke, keine sensiblen Kundendaten, Vertragsunterlagen oder Bankverbindungen an unbekannte Personen weiterzugeben. Auch sollte niemand unter Druck gesetzt werden, persönliche Informationen preiszugeben oder Dokumente zu unterschreiben.
Im Zweifel direkt bei den Stadtwerken nachfragen
Wer sich unsicher ist, ob eine Person tatsächlich im Auftrag der Stadtwerke Arnsberg handelt, sollte sich zunächst einen Dienstausweis zeigen lassen und die Angaben direkt beim Unternehmen überprüfen. Bis zur Klärung sollten keine persönlichen Daten herausgegeben und unbekannte Personen nicht ins Haus gelassen werden.
Für Rückfragen und zur Überprüfung verdächtiger Situationen stehen die Stadtwerke Arnsberg telefonisch unter 02932 201-3600 zur Verfügung.
Die Stadtwerke bitten außerdem darum, insbesondere ältere Familienangehörige, Nachbarn und Bekannte über die aktuellen Betrugsversuche zu informieren, um möglichst viele Menschen vor einem möglichen Schaden zu schützen.