Rückstau

Rückstau
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„Hilfe, mein Keller steht unter Wasser!“ Diese schlimme Nachricht erreicht uns häufig dann, wenn die öffentliche Kanalisation bei Starkregen die Wassermassen nicht mehr bewältigen kann. Besonders ärgerlich wird es, wenn die Heizungsanlage, teure Haushaltsgeräte oder persönliche Erinnerungen zu Schaden kommen.

Dabei ist es in vielen Fällen relativ einfach, tiefer gelegene Räume vor dem Rückstauwasser aus der Kanalisation zu schützen:
Die technischen Regelwerke und die Abwassersatzung schreiben sogar vor, dass alle Entwässerungseinrichtungen unterhalb der Rückstauebene – das ist der höchste Punkt der öffentlichen Verkehrs­fläche (Straße / Weg) vor dem Grundstück – vor einem möglichen Rückstau durch automatisch arbeitende Vorkehrungen geschützt sein müssen.
Das heißt: Der Einbau eines Rückstauschutzes ist Pflicht für alle Grundstückseigentümer!

Ihr Installateur berät Sie, welcher Schutz für Ihr Haus geeignet ist. Auch die Innung Heizung, Klima, Sanitär hilft Ihnen hier gerne weiter.

Viele nützliche Informationen zum Schutz von Gebäuden bietet auch das RÜCKSTAU-HANDBUCH der Fa. AQUA-Bautechnik an.

Bitte beachten Sie: Die Stadt haftet nicht bei Rückstau

Bei „sintflutartigen“ Regenfällen kann die öffentliche Kanalisation die Wassermassen nicht bewältigen. Weil Hausbesitzer laut DIN 12056 stets mit einem Rückstau rechnen müssen, sind Städte nach der gefestigten Rechtsprechung des Oberverwaltungs- und des Bundesverwaltungsgerichts nicht für Rückstauschäden im Bereich privater Grundstücksentwässerungsanlagen und daran angeschlossener Gebäudeteile haftbar.

Bitte klären Sie unbedingt mit Ihrer Versicherung, ob der Versicherungsschutz auch gewährt wird, wenn keine Rückstausicherung vorhanden ist!