Grundstücksentwässerung

Grundstücksentwässerung
@Christoph Meinschäfer Fotografie

Alle Informationen rund um den Entwässerungsantrag für Ihren Neu-, Um- oder Anbau haben wir auf dieser Seite übersichtlich zusammengestellt.

Sortiert nach Themen finden Sie praktische Links zu Antragsformularen oder Infobroschüren.

Grundstücksentwässerung und Antragsbearbeitung

Kanalauskunft:

Eine Auskunft über den vorhandenen Kanalbestand lassen wir Ihnen gerne per Post, E-Mail oder Fax zukommen. Diese Auskunft wird überwiegend von Architekten oder Vermessungsbüros benötigt.

Bauantrag:

Für Ihren Bauantrag geben wir die Stellungnahme hinsichtlich der Bebaubarkeit des Grundstücks aus abwassertechnischer Sicht ab. Bei Grundstücken im planungsrechtlichen Außenbereich wird zusätzlich der Hochsauerlandkreis (Untere Wasserbehörde) um Stellungnahme gebeten.

Entwässerungsantrag:

Ein Entwässerungsantrag ist unverzichtbar für alle Neubauten, Anbauten und Umbauten. Bitte beachten Sie, dass dieser Antrag sechs Wochen nach der Baugenehmigung vorgelegt werden muss. Hier finden Sie den Antrag für den Kanal- und Wasseranschluss mit zusätzlichen Informationen.

Prüfung des Antrages (vor Baubeginn):

Nachdem Sie den Antrag eingereicht haben, wird geprüft, ob alles richtig ausgefüllt ist und die Planunterlagen vollständig sind. Wenn alles soweit in Ordnung ist, wird anhand der Planungsunterlagen oder per Kamerabefahrung ermittelt, ob ein Hausanschluss vorhanden ist oder erstmalig erstellt werden muss.

Genehmigung:

Zusammen mit der Genehmigung zum Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage und deren Benutzung erhalten Sie die Information, ob Ihr Grundstück bereits einen Hausanschluss bis zur Grundstücksgrenze besitzt. Ist kein Hausanschluss vorhanden, müssen Sie sich bis spätestens vier Wochen vor Baubeginn mit unserer Stadtentwässerung in Verbindung setzen. Der Hausanschluss wird dann zeitnah an einer mit dem Bauherrn abgestimmten Stelle errichtet.

Ihrer Genehmigung ist als Anlage eine Entwässerungssatzung sowie eine Bescheinigung gemäß § 61 Landeswassergesetz (LWG) über die Zustands- und Funktionsprüfung – bei Neubauten und umfangreichen Umbauten ausschließlich als Prüfung mit Luft- oder Wasserdruck - der errichteten oder veränderten Grundleitungen beigefügt. Bitte denken Sie daran, uns umittelbar nach Durchführung der Prüfung die ausgefüllte Bescheinigung gemäß § 61 LWG in Verbindung mit der Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen (SüwVO Abw.NRW) einzureichen.

Hausanschluss:

Falls ein Hausanschluss nicht vorhanden ist, wird dieser durch unseren Jahresvertragspartner vom Hauptkanal bis zur Grundstücksgrenze hergestellt. Ihnen als Grundstückseigentümer entstehen dadurch keine Kosten. Die Leitung auf dem Privatgrundstück, von der Grundstücksgrenze zum Gebäude, ist hingegen von Ihnen als Bauherr auf eigene Kosten zu erstellen.

Anschluss des Grundstücks:

Der Anschluss der Grundstücksentwässerung wird in offener Bauweise durch einen Vertreter der Stadtwerke Arnsberg abgenommen.

Zustands- und Funktionsprüfung:

Bei einem Neubau muss eine Zustands- und Funktionsprüfung – hier als Dichtheitsprüfung mit Luft- oder Wasserdruck - sofort durchgeführt werden.
Bei einem bestehenden Anschluss muss die Zustands- und Funktionsprüfung in Wasserschutzzonen bis zum 31.12.2015 bzw. 31.12.2020 durchgeführt werden.
Hier erfahren Sie mehr!

Rückstausicherung:

Vor allen Dingen nach heftigem Gewitterregen kommt es immer wieder zu Überflutungen von Kellern oder anderen tief gelegenen Räumen. Häufig sind die betroffenen Gebäude dabei nur ungenügend gegen Rückstau gesichert – oder vorhandene Sicherheitseinrichtungen sind nicht mehr funktionsfähig.
Hier erfahren Sie mehr!

Geothermiebohrungen auf privaten und gewerblichen Grundstücken:

Das bei einer Geothermiebohrung anfallende Bohrwasser wird nach vorheriger Sedimentation in geeigneten Containern oder  Absetzvorrichtungen direkt in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet. Diesen Vorgang müssen Sie bei uns beantragen – die Abrechnung der eingeleiteten Bohrwassermenge erfolgt dann über die Schmutzwassergebühr.

Schicken Sie uns Ihre Anfrage einfach per E-Mail, Fax oder Post.

Kleinkläranlagen und abflusslose Gruben:

Für Grundstücke in Außengebieten kann der Anschluss an die öffentliche Kanalisation, sowohl für den Grundstücksbesitzer als auch für den Entwässerungsbetrieb, aufgrund überlanger und technisch aufwendiger Abwasserleitungen unwirtschaftlich sein.

Ist die Bebauung in Außengebieten ansonsten baurechtlich genehmigungsfähig, müssen Sie bei der Unteren Wasserbehörde des Hochsauerlandkreises einen Antrag auf Genehmigung zum Bau einer Kleinkläranlage (biologische Behandlungsanlage) zur Behandlung der auf dem Grundstück anfallenden Schmutzwässer stellen.

Die Stadtentwässerung erstellt zum Bauvorhaben eine entsprechende Stellungnahme und wird auf eigenen Antrag hin von der Abwasserbeseitigungspflicht befreit. Für die Überwachung der regelmäßigen Entsorgung sowie die Prüfung des baulichen Zustandes der Kleinkläranlagen (Gruben) ist anschließend der Entwässerungsbetrieb zuständig. Die Ausfuhr erfolgt gemäß der Satzung über die Entsorgung von Grundstücksentwässerungsanlagen in der Stadt Arnsberg und bauartentypischer Anweisungen des Systemherstellers.

In Sonderfällen – zum Beispiel bei nicht ständig bewohnten Gebäuden (Schutzhütten, Vereinsheimen, etc.) im Außengebiet – ist der Einbau einer abflusslosen Grube erforderlich. Diese ist bei der Stadtentwässerung zu beantragen und wird von dort genehmigt. Die Ausfuhr dieser Gruben erfolgt dann nach Bedarf.

Eigentümerbefragung zur Niederschlagswassergebühr

Seit dem 01.01.2005 berechnet die Stadt Arnsberg die Gebühren getrennt nach Schmutz- und Niederschlagswasser. Zur Planung, Weiterentwicklung und Finanzierung des Abwassersystems (Kanäle etc.) führen wir deshalb regelmäßig eine Aktualisierung der versiegelten, d.h. überbauten und/oder befestigten Flächen durch.

Abrechnung der Abzugsflächen bei Betrieb einer Regenwassernutzungsanlage für 2014

Das ausgefüllte Formular bitte

Wir sind gerne auch persönlich für Sie da!

Joachim Buchholzki
Tel. 02932 201-3483
Fax 02932 201-773483
E-Mail: j.buchholzki@stadtwerke-arnsberg.de

Holger Wiermer
Tel. 02932 201-3491
Fax 02932 201-773491
E-Mail: h.wiermer@stadtwerke-arnsberg.de