Sanierung des Trilux Parkhauses in Neheim

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Informieren Sie sich hier über den Stand der Arbeiten!

Baustellenbericht vom 31.07.2020

Vereinbarungsgemäß hat die von den Stadtwerken Arnsberg beauftragte Firma Presch aus Hamm am Montag, dem 27.07.2020, mit den Arbeiten zur Sanierung des Trilux Parkhauses begonnen. Dank der vorherigen Informationen an die Parkkunden gab es an den ersten 2 Tagen nur wenige Fahrzeughalter, die ihr Auto als Kurzparker ins Parkhaus einfahren wollten. Diese wurde freundlich darauf hingewiesen, dass das für die Dauer der Bauzeit nicht möglich ist und sie wurden auf andere Parkierungsanlagen im näheren Umfeld hingewiesen. Die Dauerparkkunden haben die Verkehrsführung an der bisherigen Ausfahrt schnell erkannt und konnten so ohne größere Schwierigkeiten ins Parkhaus ein und auch wieder ausfahren. Die Ampelanlage hat sich sofort bewährt und es kam zu keinerlei Problemen.
Die Firma Presch hat unverzüglich damit begonnen, die Fensteröffnungen in dem Sanierungsabschnitt mit Holzplatten zu verschließen, um damit zu verhindern, dass bei den Abbrucharbeiten Brocken und Steine ins Freie fliegen können.
Anschließend ist die alte Asphaltschicht im ersten Bauabschnitt – Ebenen 2a, 3 und 3a tlw. – auf mehr als 2.000 m² gelöst, geladen und mit Containern abgefahren worden. Diese Arbeiten konnten sehr zügig durchgeführt worden.
Nach dem Freilegen der Betonböden wird in der nächsten Woche gemessen, wie weit wegen der beschädigten Asphaltschichten Tausalze in den Beton eingedrungen sind. Die Ergebnisse dieser Potenzialfeldanalyse werden Ende nächster Woche erwartet und geben Aufschluss über den notwendigen Betonabtrag. Diese Information ist für die Dauer und den Umfang der nachfolgenden Arbeitsschritte von großer Bedeutung und wird mit Spannung erwartet.

Baustellenbericht vom 07.08.2020

In der 2. Baustellenwoche (32.KW) wurde die mit Spannung erwartet Potentialfeldmessung auf den drei Sanierungsebenen durchgeführt. Diese Arbeiten konnten erst nach dem Abtrag der Asphaltdeckschichten durchgeführt werden. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt die durch den Eintrag von Tausalz belasteten Betonflächen.

Die nun vorgelegten Analysen dokumentieren ein Schadensbild, bei dem gerade im Einfahrtsbereich zu Ebene 3 und an den Baustellenfugen sowie an den Boden-Wandanschlüssen in allen Sanierungsebenen erhöhte Betonbelastungen festgestellt wurden. Der sich daraus ergebene Sanierungsaufwand darf aus Sicht der Stadtwerke als überschaubar bezeichnet werden. Frühere Ergebnisse in anderen Parkhäusern haben zum Teil erheblich größere Schäden gezeigt.

Parallel zu den Messungen am Beton wurden die Sockelbereiche entlang der Wände und Brüstungen bis zu einer Höhe von etwa 40 cm mit Sand abgestrahlt. Diese Arbeiten dienen als Vorleistung für die spätere Beschichtung im Boden-Wandbereich. Der Einsatz eines leistungsstarken Kompressors verursachte für einige Tage eine erhebliche Lärmbelastung in Baustellennähe. Dieses war nicht zu verhindern und die betroffenen Anlieger haben es dankenswerterweise geduldig ertragen.

In der nächsten Woche stehen nun die Arbeiten mit dem HDW-Verfahren (Höchstdruck-Wasserstrahlen) an. Dabei wird mit sehr hohem Wasserdruck (bis zu 2.500 bar) der geschädigte Beton aus den Böden und Wänden herausgefräst. Auch diese Arbeiten werden wieder einiges an Lärm machen. Die Stadtwerke hoffen aber, dass mit Abschluss dieser Arbeiten in der 33. KW – spätestens Anfang 34. KW – die Lärmbelästigungen im weiteren Baufortschritt deutlich zurückgehen.

Baustellenbericht vom 14.08.2020

In der nun zu Ende gehenden Woche ist im Trilux Parkhaus mit dem Betonabtrag mittels HDW-Strahlen begonnen worden. Mit dieser Technik lässt sich der Beton in jeder gewünschten Stärke abtragen. Flächige Einsatzstellen im Bereich der Dehnungsfugen und Bodenschäden sind dabei ebenso herausgefräst worden, wie ganze Unterzugteile auf 2 – 3 m Länge und in Stärken von bis zu 50 cm Bauteilhöhe.

Hat das insgesamt doch eher überschaubare Schadensbild auf den Betonböden der Ebenen 3a, 3 und 2a uns noch positiv überrascht, zeigen die Schadensbilder im Bereich der Fugen sowie Decken- und Wandanschlüsse doch die prognostizierte und ausgeschriebene Schadensintensität. Der Einsatz der beschriebenen HDW-Lanzen zeigt zwar sehr gute Arbeitsergebnisse – die Konsequenzen sind allerdings erhebliche Geräuschemissionen. Glaubte man noch, dass der Lärm beim Abtrag der Asphaltbeschichtung und beim Sandstrahlen der Wandsockelbereiche schon erheblich war, so musste in dieser Woche ein noch höherer Lärmpegel festgestellt und ausgehalten werden. Hierzu gab es allerdings keine Alternativen. In der kommenden Woche werden nun noch die letzten HDW-Strahlarbeiten an den Flächen und Fugen durchgeführt. Mit Abschluss dieser Arbeiten werden die Lärmbelästigungen bei weitem nicht mehr in dem bisherigen Maße bestehen und es wird anschließend mit dem Wiedereinbau des Betons begonnen.

Die Stadtwerke Arnsberg bedanken sich an dieser Stelle schon einmal für die Geduld der Anlieger und Parkhaus-Dauerkunden, die den Baustellenlärm ertragen und die eingeschränkte Nutzung des Parkhauses mit sehr viel Routine und Gelassenheit akzeptiert haben.

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