Sanierung der Altstadtgarage in Alt-Arnsberg

@Stadtwerke Arnsberg

Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert - informieren Sie sich weiter unten im Text über den Stand der Arbeiten!

Mit Beginn des Jahres 2018 starten die Stadtwerke mit der dringend notwendigen Sanierung der Altstadtgarage unter dem Neumarkt in Alt-Arnsberg. Die umfangreichen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten auf beiden Geschossen zwingen zur vollständigen Sperrung der insgesamt 208 Stellplätz der Tiefgarage.

Die Baumaßnahme wird durch die Firma Presch aus Hamm durchgeführt. Der Bauzeitenplan sieht vor, dass ab dem 22. Januar 2018 die Tiefgarage geschlossen wird und mit dem Rückbau der umfangreichen Abfertigungs- und Sicherheitstechnik begonnen wird. Parallel dazu beginnt die Firma Presch bereits mit der Einrichtung der Baustelle. Der engagierte Zeitplan sieht vor, dass die gesamten Arbeiten Ende Mai 2018 beendet sind und die Altstadtgarage dann wieder uneingeschränkt nutzbar ist.

Bis dahin wird es für die Parkkunden im Bereich des Neumarktes zu erheblichen Einschränkungen kommen. Die Stadtwerke Arnsberg - Parkraumbewirtschaftung - haben als Kompensation an verschiedenen Stellen im nahen und näheren Umfeld temporäre Ersatzparkplätze geschaffen.

Auf dem Übersichtsplan von Alt-Arnsberg sind diese Ersatzflächen dargestellt.

Übersichtsplan Sanierung der Altstadtgarage in Alt-Arnsberg
Plan von Alt-Arnsberg mit den geschaffenen Parkflächen

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Zwischenlösungen:

1. Neumarkt

Auf dem Neumarkt sind 32 Stellplätze für Kurzzeitparker geschaffen worden. Diese Flächen werden mit einem Parkscheinautomaten bewirtschaftet. Die Parkentgelte entsprechen der Gebührensatzung der Stadt Arnsberg für Parkscheinautomaten und Handy-Parken. 

  • In der ersten Stunde kostet jede 15 Minuten 0,20 € (-> also 0,80 €/1. Stunde).
  • Ab der zweiten Stunde kostet jede 30 Minuten 0,60 € (-> 1,20 € je weitere Stunde)
  • Die Höchstparkdauer beträgt, wie auf anderen Plätzen auch, max. 4 Stunden.
  • Handy-Parken mit SMS oder APP ist, wie auf anderen bewirtschafteten Stellplätzen, auch hier möglich.
Plan des Neumarktes mit den Stellflächen und den Markierungen
Plan des Neumarktes mit den Stellflächen und den Markierungen
2. Klosterstraße

Auf der Klosterstraße (Einbahnstraße) sind zu den bislang bestehenden Stellplätzen auf der rechten Fahrbahnseite weitere 16 Kurzzeit-Parkplätze auf der linken Straßenseite geschaffen worden. Diese neu geschaffenen Stellflächen werden über einen Parkscheinautomaten bewirtschaftet, der auf Höhe der Einmündung des Fußweges zur Promenade aufgestellt worden ist.

  • Die Parkentgelte orientieren sich, wie auf dem Neumarkt, an der Gebührensatzung der Stadt Arnsberg für Parkscheinautomaten und Handy-Parken (siehe oben).
Plan der Klosterstraße mit den neu geschaffenen Parkflächen
Plan der Klosterstraße mit den neu geschaffenen Parkflächen

Für die Dauerparkkunden in der Altstadtgarage haben die Stadtwerke Arnsberg an zwei weiteren Stellen in relativer Nähe Ersatzflächen geschaffen.

3. Promenade

Auf dem Gelände vor der Bürgerschützenhalle an der Promenade sind 23 Stellplätze geschaffen worden. Diese sind ausschließlich den Dauerparkkunden mit besonderen Dauerparkausweisen der Stadtwerke Arnsberg vorbehalten. Widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden verwarnt und ggf. abgeschleppt.

Plan der Parkfläche vor der Bürgerschützenhalle an der Promenade
Plan der Parkfläche vor der Bürgerschützenhalle an der Promenade
4. Parkfläche auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades neben dem Gebrüder-Abt-Platz
  • Auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades sind insgesamt mehr als 100 temporäre Parkflächen geschaffen worden. Dieser Parkplatz wird mit einem Parkscheinautomaten bewirtschaftet. Die Parkentgelte richten sich, wie bereits zuvor auf dem Neumarkt und an der Klosterstraße, nach der städtischen Gebührensatzung (siehe oben). Auch hier gilt als Höchstparkdauer max. 4 Stunden.
  • Neben Kurzzeitparkern finden auf diesem Parkplatz auch weitere Dauerparker mit Sonderparkausweisen der Stadtwerke Arnsberg Stellplätze.
Plan des Parkplatzes am Feauxweg – Nähe Realschule und ehemaliges Hallenbad
Plan des Parkplatzes am Feauxweg – Nähe Realschule und ehemaliges Hallenbad

Dauerparkkunde ist nur, wer bereits zum Jahresende 2017 in der Altstadtgarage einen gültigen Dauermietvertrag mit den Stadtwerken Arnsberg abgeschlossen hatte und bis zum 31.12.2017 für die Dauer der Sanierung den Dauerparkausweis bei den Stadtwerken beantragt hat.

5. Park & Ride Parkplatz hinter dem Bahnhof Arnsberg

Neben den hier dargestellten, temporären Ersatzparkplätzen besteht noch die Möglichkeit, das Fahrzeug am Park & Ride Parkplatz am Bahnhof Arnsberg abzustellen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Neumarkt oder zum Steinweg zu fahren. Die P&R-Parkplätze sind kostenfrei und zeitlich unbegrenzt. Der Bustransfer vom Bahnhof zum Neumarkt dauert nur wenige Minuten.

Informieren Sie sich hier über den Stand der Arbeiten!

Baustellenbericht vom 13.04.2018

In der abgelaufenen 15. Kalenderwoche konnten einige sichtbare Arbeiten in der Altstadtgarage durchgeführt werden. So wurde im Flur, vom Treppeneingang Steinweg aus, die Decke mit Feuerschutzklasse F 90 neu erstellt. Im 1. UG wurde die Bodenfläche kugelgestrahlt und damit für die Aufbringung der Grundierung vorbereitet. Die asphaltierten Auf-  und Abfahrten an den beiden Außenrampen sind gefräst worden und werden nun für die Aufnahme einer neuen Rampenheizung und anschließend der neuen Asphaltbeschichtung vorbereitet. Im Bereich der Rampenübergänge zum 1. UG konnten die vorhandenen Entwässerungsrinnen nicht, wie ursprünglich geplant, erhalten bleiben. Nun muss zügig eine Lösung für die neuen Rinnen an Ein – und Ausfahrt gefunden werden. Sorgen bereiten uns hier die erheblichen Lieferzeiten, die genannt werden.

Die Arbeitsfuge im 1. UG wurde in dieser Woche auch eingebaut und gibt schon einen guten Eindruck über das zukünftige Bild dieses wichtigen Bauteils.

Für das 2. UG musste nochmals ein Gutachter über die weiteren Schritte zu fachlich einwandfreien Sanierung der problematischen Hartestrichschicht hinzugezogen werden. Die zusätzlichen Proben haben an verschiedenen Stellen noch Tausalz-Belastungen aufgezeigt, die nun noch punktuell mit HDW-Strahlen herausgelöst werden müssen. Wir hoffen, dass wir dann in der kommenden Woche die gefrästen Stellen im Boden ausbetonieren können. Anschließend kann dort zeitnah mit dem kompletten Sanierungsaufbau begonnen werden.

Für die Abfertigungstechnik an den Zu- und Ausfahrtsschranken sowie im Bereich der Ab- und Auffahrt vom und zum 2. UG wurden bereits die Nute für die Induktionsschleifen gefräst, so dass mit den Oberflächenarbeiten in diesem Bereich ebenfalls bald begonnen werden kann.

Baustellenbericht vom 09.04.2018

In der kurzen Woche nach Ostern sind die letzten Fräsarbeiten am Estrich im 2. UG durchgeführt worden. Insgesamt weit mehr als 100 m deutlich sichtbare Risse sind bis auf die Bewehrung freigelegt worden und können nun neu betoniert werden. Zudem wurde mit dem Hochdruck-Wasserstrahl auch die defekte Entwässerungsrinne an der Ausfahrt gelöst.

Im 1. UG wurden die Decken und die Wände mit weißer Farbe gestrichen/angesprüht, so dass hier schon ein insgesamt deutlich positiveres und helleres Bild erscheint. Die neue Beleuchtung wird sukzessive von den Mitarbeitern der Parkraumbewirtschaftung montiert. Bereits nach zwei fertigen Beleuchtungsachsen ist nun auch die neue, deutlich bessere Belichtungsqualität zu erkennen.

An der Kopfseite zum Steinweg hin ist die Wand neu verputzt und mit einem Armierungsgewebe stabilisiert worden, so dass die Risse in der Wand nun dauerhaft abgedeckt sind.

In der nun beginnenden 15. Kalenderwoche wird die Decke im Eingangsbereich vom Steinweg erneuert. Außerdem werden die Zu- und Abfahrtsrampen gefräst. Zudem steht der Einbau der Bauwerksfuge im 1. UG an und es wird mit dem Kugelstrahlen des Bodens zur Vorbereitung der Beschichtung begonnen. Insgesamt sind wir durch den massiven Kälteeinbruch und die Probleme mit dem Hartestrich etwas in Verzug geraten. Die Firma ist bestrebt, hier noch den einen oder anderen Tag herauszuholen. An dem in der Planung festgelegten Fertigstellungstermin im Juni 2018 wird jedoch nichts geändert. Den wollen wir aber immer noch deutlich unterschreiten.

Baustellenbericht vom 03.04.2018

In der zurückliegenden 13. Kalenderwoche sind im Wesentlichen Wascharbeiten an den Decken und Wänden im 1. UG abgeschlossen worden. Im 2. UG ist mit HDW-Fräsarbeiten an größeren Rissen im Hartestrich bis auf die Bewehrungslage im Beton begonnen worden. Die ausgefrästen Risse werden nun in der 14. KW mit frischem Beton verfüllt und damit die Voraussetzungen für die flächige Bearbeitung der Gesamtebene mit Kugelstrahlen geschaffen. Zudem sind im 2. UG vereinzelte, mit Tausalz belastete Stützenfüße freigefräst worden, die nun ebenfalls betoniert werden können.

Die in der 12. Kalenderwoche begonnene Demontage der alten Beleuchtung ist in der vergangenen Woche weiter vorangetrieben worden. Zudem ist im 1. UG bereits mit der Montage der neuen, modernen LED-Beleuchtung angefangen worden. An den Kopfseiten der Altstadtgarage in Richtung Neustadt im 1. und 2. UG müssen die Wände wegen starker Risse im Mauerwerk und im Putz mit einem Armierungsgewebe neu verputzt werden. Mit diesen Arbeiten wurde am 29. März begonnen und sie werden in der kommenden Woche abgeschlossen.

Im Bereich der Zu – und Abfahrtsrampe sind Angleichungsarbeiten an der Entwässerungsrinne vorgenommen worden. Es sind diese vielen, eher kleineren Arbeiten, die im Moment einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Für die kommende Woche sind Arbeiten an den neuen Bauwerksfugen und erste Anstricharbeiten im 1.UG geplant.

Baustellenbericht vom 23.03.2018

Nachdem in der letzten Woche Klarheit über die weitere Vorgehensweise mit dem Hartestrich im 2. UG geschaffen werden konnte, wurde in dieser Woche mit der Festlegung der Bereiche begonnen, in denen nach den vorliegenden Ergebnissen der Estrich lokal entfernt, Risse im Beton aufgestemmt und vereinzelte Hohlstellen freigelegt werden müssen.

Schwerpunktmäßig ist in dieser Woche im 1. UG der Spritzbeton an den Wandanschlüssen aufgebracht worden. Aufgrund der festgestellten Minderdeckung auf der Bewehrungslage in größeren Abschnitten der Wandanschlüsse ist der Spritzbeton im unteren 50 cm hohen Sockelbereich um rund 2 cm stärker aufgetragen worden. Damit soll zukünftig eine Korrosion dieser Moniereisen verhindert werden.

Neben den Spritzbetonarbeiten wurde die Bodenoberfläche des 1. UG komplett abgeschliffen, um Reste des alten Gussasphalts komplett zu beseitigen. Mit dem Abschluss der Schleifarbeiten und mit Beendigung der Arbeiten an den Betonsockeln konnte am heutigen Freitag mit dem „Waschen“ des 1. UG begonnen werden. Durch die verschiedenen Arbeitsgänge der letzten Wochen sind hier die Wand-, Decken- und Bodenbereiche mit einer dicken Staubschicht belegt, die nun mit Wasserstrahlen abgetragen werden müssen. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, in der Woche nach Ostern im 1. UG mit den Anstricharbeiten zu beginnen. Parallel zum Waschen wird zum großen Teil die alte Beleuchtung ausgebaut. Diese Arbeiten werden durch eigene Elektriker der Stadtwerke durchgeführt.

Für das 1. UG zeichnen sich nun erkennbare Fortschritte ab. Die Arbeiten im 2. UG müssen nun mit Nachdruck vorangetrieben werden.

Baustellenbericht vom 16.03.2018

In der 8. Baustellenwoche konnte der in der am vorletzten Mittwoch, dem 7.03.2018, eingebaute Beton im Bodenbereich des 1. Untergeschosses wieder betreten und befahren werden. Dadurch wurde es hier erst möglich, mit der Beseitigung der herausgespülten und gefrästen Altbetonreste zu beginnen. Die gelben Container auf dem Platz füllten sich ein ums andere Mal und wurden dann unverzüglich abgefahren. Zum Wochenende sind nur noch vereinzelte Restmengen des herausgespülten Betons in der Altstadtgarage zu sehen.

In dieser Woche konnte mit den Spritzbetonarbeiten an den Wand- und Sockelanschlüssen begonnen werden. Aufgrund der Auftragsstärke von 5 - 6 cm, teilweise sogar noch mehr, muss der Spritzbeton in zwei Lagen aufgebracht werden. Somit werden diese Arbeiten auch noch in der nächsten Woche fortgeführt.

Im Bereich der Bauwerksfuge im 1. UG sind die Betonarbeiten weitgehend fertiggestellt, so dass das Fugenelement in den nächsten 2 Wochen eingebaut werden kann.

Für die besonderen Schwierigkeiten mit dem Hartestrich im 2. Untergeschoss bahnt sich nun auch eine Lösung an. Der Gutachter hat die noch verbliebene Salzbelastung im Estrich nach dem Abschleifen der obersten Millimeter und nach erneuter differenzierter Beprobung als hinnehmbar und für die Gesamtsubstanz als unbedenklich beschrieben. Damit kann nun auch im 2. UG mit der Bearbeitung dieser Schicht begonnen werden. Vereinzelt müssen dort zwar Hohlstellen identifiziert und geöffnet werden und einige größere Risse im Estrich müssen bis auf den Beton und ggf. bis zu den Bewehrungseisen freigelegt und saniert werden. Gegenüber einer flächendeckenden, zeitraubenden und kostenintensiven Ablösung der Hartestrichschicht mit HDW-Strahlen ist die nun vorgesehene weitere Bearbeitung der Oberfläche in allen Belangen deutlich günstiger. Damit bleiben wir weiterhin im groben Zeitplan.

Baustellenbericht vom 09.03.2018

Nachdem in der letzten Woche der starke Frost die Bauarbeiten erheblich behindert hat, konnten die Arbeiten in dieser Woche wieder aufgenommen werden.

Dank der intensiven Erwärmung der Altstadtgarage mittels großer Spezialheizlüfter seit Mittwoch, dem 28.02.18, sind die Temperaturen im 1. UG bis Dienstag dieser Woche soweit angestiegen, dass einer Fortsetzung der Arbeiten nichts mehr im Wege stand.

Allerdings konnten die lokalen Betonwerke wegen der niedrigen Außentemperaturen immer noch keinen Baustoff liefern, so dass der Beton von Hamm aus angefahren werden musste. Die Betonarbeiten sind schließlich am Mittwoch, dem 7.03.2018, erfolgreich durchgeführt worden. Etwa 60 m³ Beton wurde mittels Betonpumpenfahrzeug in die Altstadtgarage gefördert und dort in den schadhaften und freigefrästen Bodenflächen eingebaut.

Im Anschluss an den Betoniervorgang sind die Flächen mit großen, motorisierten Flügelglättern  bearbeiten und nachbehandelt worden. Diese Arbeiten konnten am frühen Donnerstagmorgen abgeschlossen werden. Seit dem heutigen Freitag bereitet die Firma Presch die Spritzbetonarbeiten an den Wandanschlüsse und Stützenfüssen vor. Mit dem Abschluss dieser Arbeiten sind die Betoninstandsetzungen im 1. UG bis auf kleinere Teilflächen an der Bauwerksfuge fertig.

Für die kommende Woche ist neben den Spritzbetonarbeiten der Fortgang der Arbeiten im 2. UG vorgesehen.

 

Baustellenbericht vom 02.03.2018

In der 6. Arbeitswoche war schwerpunktmäßig geplant, mit den Beton-arbeiten im 1. UG zu beginnen. Die freigelegten Flächen, immerhin fast 800 m², sollten im Mittel mit 6 cm Beton ausgebessert werden. Leider hat das sehr kalte Wetter diese Arbeiten nicht zugelassen. Im 1. Untergeschoss sind Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen worden, die bei den geringen Betonstärken kein fachgerechtes Betonieren zuließen. Zudem fand sich kein Betonmischwerk, welches bei Tageshöchsttemperaturen von - 8°  bis -10° C Beton in der notwendigen Menge liefern konnte.
Um das ausgekühlte Bauwerk zumindest für die nächste Woche bei wärmeren Außentemperaturen für die Betonarbeiten vorzubereiten, sind die Zufahrtsrampen mit einer Holzständerwand geschlossen worden und zwei große Heizgeräte blasen seit Mittwochmittag warme Luft in die Altstadtgarage. Damit sollte es gelingen, die zu bearbeitenden Flächen auf eine Temperatur über 5°C aufzuwärmen und dann die Betonarbeiten ab kommenden Montag durchzuführen.
Es zeigt sich hier, dass derartige, in der Form nicht erwartete Witterungseinflüsse auch bei Arbeiten in umschlossenen Räumen unter der Erde Probleme aufwerfen können.
Neben den Betonsanierungsarbeiten haben sich aktuell neue Aufgaben in der Altstadtgarage ergeben. So gilt es insbesondere, den Brandschutz und die Löschwasserversorgung auf einen, dem heutigen Standard und den technischen Forderungen angepassten Stand zu bringen. Ein  Brandschutzkonzept wird dazu die notwendigen Maßnahmen beschreiben.

Baustellenbericht vom 23.02.2018

In der 5. Arbeitswoche konnten die Restarbeiten für den HDW-Roboter auf dem 1. UG abgeschlossen werden. Dieses große Gerät hat inzwischen die Baustelle verlassen.

Die bereits in der frühen Bauphase festgestellten Schwierigkeiten mit dem hochfesten und mit dem Deckenbeton sehr gut verbundenen - aber tausalzbelasten - Hartestrich im 2. UG konnten auch in dieser Woche noch nicht behoben bzw. gelöst werden. Hier gilt es auch in der kommenden Woche eine zufriedenstellende, fachlich einwandfreie und wirtschaftlich vertretbare Lösung zu finden. Dazu wurde am gestrigen Donnerstag nochmals intensiv der Estrich in einem engeren Raster abgeschliffen und Bohrmehlproben gezogen, um die tatsächlich stark belasteten Teilflächen genauer einzugrenzen.  Hier werden wir Ende nächster Woche/Anfang übernächster Woche mehr wissen. Bis dahin werden im 1. UG die Beton- und Stahlarbeiten auf den freigefrästen Bodenflächen durchgeführt. Zudem werden die vorbereiten Sockel- und Wandanschlussbereiche neu betoniert.

Insgesamt liegt die Bauzeit im 1. UG sehr gut im Zeitplan. Im 2. UG hängen wir wegen der oben genannten Schwierigkeiten etwas hinterher. Da aber andere Arbeiten vorgezogen werden konnten, besteht gute Hoffnung, dass der Gesamtzeitplan eingehalten werden kann.

Mit den Betonarbeiten werden auch die Voraussetzungen für die Montage der neuen Arbeitsfuge im 1. UG des Bauwerks geschaffen. Der Einbau dieses wichtigen Bauteils ist für Mitte März geplant.

Baustellenbericht vom 16.02.2018

Nach inzwischen knapp 4 wöchiger Bauzeit gehen die Abbrucharbeiten an den Betonfahrbahnen, Pfeilern und Wandanschlüssen im 1. Untergeschoss zügig dem Ende entgegen.
Die durch Tausalze besonders betroffenen Flächen sind inzwischen durch den Einsatz des Höchstdruck-Wasserstrahl-Roboters (HDW) bis auf die Lage der Bewehrungseisen freigelegt. Daran anschließend sind diese Fläche mit handgeführten Wasserstrahl-Lanzen gewaschen und damit von Betonresten befreit worden. Das zusammengetragene Fräsgut wird in die dafür vorgesehenen Containern auf dem Neumarkt gebracht und entsorgt.

Im 2. Untergeschoss sind die Wandanschlüsse und Pfeilerfüße schon zu großen Teilen freigelegt worden. Hier wird in der kommenden Wochen der Fokus darauf liegen, die hartnäckige Hartestrichschicht abzutragen.

Insgesamt liegt die Baumaßnahme sehr gut im Zeit- und Finanzplan. Kurzfristige Ausfälle der Technik durch einen Kurzschluss bei der Elektroversorgung und durch einen Schaden an dem Kompressor für die HDW-Anlage konnten schnell behoben werden und haben den Arbeitsfortschritt nur gering beeinträchtigt.

Baustellenbericht vom 09.02.2018

Die Arbeiten in der Altstadtgarage gehen weiter zügig voran. Eine abschließende Lösung für die Beseitigung der besonders harten Estrichschicht im 2. UG ist noch nicht gefunden, aber die Beteiligten sind zuversichtlich, dass diese Arbeiten zeitnah durchgeführt werden können.

Inzwischen haben die Großgeräte der Firma Antoch, als Subunternehmer des Auftragnehmers, große Flächen der tausalzbelasteten Betondecken im 1. Untergeschoß bearbeitet und die Höchstdruck-Wasserstrahl-Einheiten (HDW-Technik) sind auch schon an den Sockel- und Wandanschlüssen in beiden Ebenen weit vorangekommen.

Im Moment kann bei den aktuell niedrigen Temperaturen am zentralen Treppenhaus auf dem Neumarkt weißer Rauch beobachtet werden, der aus der Altstadtgarage aufsteigt. Dabei handelt es sich um feinste Wasserteilchen, die beim Höchstdruckwasserstrahlen entstehen und als sogenannte Aerosole in die Luft entweichen. Neben diesen feinsten Wassertröpfchen sind es besonders die Geräusche aus der Tiefgarage, die darauf hinweisen, dass dort unten kräftig gearbeitet wird. Insgesamt dürfen wir feststellen, dass die Sanierung der Altstadtgarage voll im Zeitplan liegt und die ausführende Firma sehr flexibel auf zu verändernde Bauabläufe reagiert.

Auf dem Neumarkt kann weiterhin beobachtet werden, dass die Parkflächen gut frequentiert sind, es aber trotzdem fast immer möglich ist, dort auch noch einen freien Platz zu finden.

Baustellenbericht vom 02.02.2018

Nachdem in der ersten Arbeitswoche die Arbeiten an der Gußasphaltschicht im 1. Untergeschoss außerordentlich zügig vorange-gangen sind, zeigt sich der Hartestrich im zweiten Untergeschoß deutlich widerstandsfähiger. Trotz des Einsatzes einer größeren Betonfräse sind die Ergebnisse noch nicht zufriedenstellend.

Parallel konnte aber im 1. UG die Potenzialfeldmessung durchgeführt werden. Mit den kurzfristig erwarteten Ergebnissen dieser Untersuchung kann das genaue Ausmaß der Schadstellen unter dem Gußasphalt im 1. UG ermittelt werden. Diese Messungen konnten erst nach Beseitigung der Asphaltschicht durchgeführt werden und liefern nun die Arbeitsgrundlage für den in der nächsten Woche beginnenden Einsatz eines HWD-Roboters (Höchstwasserdruck = HWD).

Baustellenbericht vom 26.01.2018

Seit Montag, dem 22.01.2018, ist die Altstadtgarage gesperrt. Die Parkkunden, ob Dauerparker oder Kurzzeitparker, haben zuvor alle ihre Fahrzeuge aus der Tiefgarage rausgefahren und nutzen stattdessen die vorbereiteten Ersatzparkflächen. Die Stadtwerke Arnsberg bedanken sich für dieses vorbildliche Verhalten, was uns die Arbeit deutlich erleichtert.

Nach ersten Beobachtungen werden die angebotenen Flächen auf dem Neumarkt, entlang der Klosterstraße, für Dauerparkkunden vor der Bürgerschützenhalle an der Promenade und auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades am Feauxweg gut angenommen.

Die beauftragten Sanierungsarbeiten konnten somit am 22.01.18, frühmorgens, unverzüglich beginnen. Hier sind zunächst die technischen Einrichtungen, wie Abfertigungstechnik mit Schrankenanlage und Terminals sowie die Alarmmelder für Gaswarnanlage und Notruftaster demontiert worden.

Die bauausführende Firma Presch, aus Hamm, hat ihre Baustelleneinrichtung auf dem dafür vorgesehenen Platz auf dem Neumarkt aufgestellt und unmittelbar nach dem zuvor genannten Rückbau der Technik mit den Abbrucharbeiten der stark beschädigten Gußasphaltbeschichtung im ersten Untergeschoß begonnen.

Bis zum Ende der 1. Arbeitswoche am Freitag, dem 26.01.2018, ist neben der gesamten Asphaltschicht auch die stark verrostete und undichte Fugenausbildung im 1. Untergeschoss abgebrochen und zum größten Teil herausgefahren worden. Die Container auf dem Neumarkt haben sich mit abgebrochenem Bauschutt gefüllt, was den Arbeitsfortschritt deutlich belegt.