Keine Chance für Einbrecher

Keine Chance für Einbrecher

Arnsberg. Wie mache ich mein Haus und meine Wohnung gegen ungebetene Gäste sicher? Diese Frage beantworteten die Experten der Einbruchschutzveranstaltung den 120 Besuchern im Campus der Stadtwerke Arnsberg.

Täter kommen ganz klassisch über die Terrassentür
Im letzten Jahr wurden in Deutschland 152.000 Wohnungseinbrüche registriert. Etwa ein Drittel davon alleine in NRW. „Die gute Infrastruktur und dichte Bebauung macht es den Einbrechern sehr leicht, Ziele zu finden“, erklärt Thomas Wüllner von der polizeilichen Beratungsstelle des Kriminalkommissariats Prävention und Opferschutz. „Dabei kommen die Täter in den meisten Fällen ganz klassisch über die Terrassentür in Haus und Wohnung“. Selbst Wohnungen in der ersten oder zweiten Etage sind für die ungebetenen Gäste leicht von außen zu erreichen. In Mehrfamilienhäusern sind vor allem die Wohnungstüren die Schwachstellen. Allerdings scheitern 43 Prozent der Einbruchsversuche an guter Sicherheitstechnik oder weil die Täter beim Einbruchversuch gestört werden. „Eine aufmerksame Nachbarschaft ist also genauso wichtig, wie eine richtig angewendete Sicherheitstechnik“, so Wüllner weiter und appelliert an die Zuhörer „Rufen Sie direkt die Polizei unter 110 an, wenn Sie bei Ihren Nachbarn etwas Ungewöhnliches bemerken und nicht erst Ihren Nachbarn.“ Wie leicht oder schwer so ein Fenster aufzuhebeln ist, konnten die Gäste der Veranstaltung an den verschiedenen Exponaten der Schlosser-und Tischlerinnung selbst ausprobieren.

Versicherungsnehmer sind beim Schadensmanagement mit in der Pflicht
Vor dem Schaden, ist nach dem Schaden, denn wer im Vorfeld bereits seinen Hausrat korrekt versichert hat, der erlebt im Schadenfall keine böse Überraschung, weiß Bezirksdirektor Arndt Gaube von der Signal Iduna. „Als Versicherungsnehmer haben Sie gegenüber der Versicherungsgesellschaft, bei der Sie Ihren Hausrat versichert haben, zu jedem Zeitpunkt eine Dokumentationspflicht“, erklärt Gaube den Gästen und betont die Wichtigkeit, dass der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss alle Wertgegenstände und Hausratgegenstände mit einem für ihn signifikanten Wert mit einem Nachweis melden sollte und diesen permanent anpassen, sofern dies notwendig ist. „Wenn Sie sich eine neue Uhr kaufen, dann sollten Sie diesen Wert ebenfalls mit in Ihre Hausratversicherung aufnehmen. Investieren Sie lieber im Vorfeld mehr Zeit in eine genaue Dokumentation Ihrer Wertgegenstände und legen Sie großen Wert auf Vollständigkeit und den fortlaufenden Versicherungsschutz, angefangen vom Schmuck bis hin zum Interieur. Der Einbruchdiebstahlschaden ist schwerer abzuwickeln, wenn diese Nachweise im Schadensfall eben komplett oder teilweise fehlen. Wenn Sie sich bei Ihrem Hausratversicherungsvertrag unsicher sind, dann setzen Sie sich mit Ihrem Versicherungsberater zusammen und lassen sich alles haargenau erklären“, rät der Bezirksdirektor der Signal Iduna und weist auf eine weitere typische Situation hin. „Wenn Ihnen Brieftasche und Schlüssel gleichzeitig abhandenkommen, dann gehen Sie nicht von einem Zufall aus, sondern davon, dass Ihnen diese geklaut wurden, um mithilfe der Adresse aus Ihrem Personalausweis und Ihrem Hausschlüssel unter Umständen bei Ihnen zu Hause einzudringen. Sollte dann in den nächsten zwei Wochen bei Ihnen eingebrochen werden und keine erkennbaren Einbruchspuren vorliegen, weil der Täter mit Ihrem Schlüssel ins Haus gekommen ist, dann haben Sie ein Problem“. Aus diesem Grund sollten solche Vorfälle umgehend der Polizei und Versicherung gemeldet werden, auch am Wochenende.

Die nächste Veranstaltung zum Thema findet am 25.2.2016 um 18 Uhr im Campus der Stadtwerke Arnsberg statt.

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