Wissenswertes

Vorhandenes Wasser und Wasserverbrauch
Der größte Teil der Erdoberfläche (71 %) ist von Wasser bedeckt. Die Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf ca. 1,386 Milliarden Kubikkilometer, wovon allein 1,338 Milliarden Kubikkilometer (96,5 %) auf das Salzwasser der Weltmeere entfallen. Nur 48 Millionen Kubikkilometer (3,5 %) des irdischen Wassers liegen als Süßwasser vor. Insgesamt sind lediglich 0,3 % der weltweiten Wasservorräte als Trinkwasser nutzbar; das sind ca. 3,6 Millionen Kubikkilometer.
Durchschnittlich verbraucht jeder Bundesbürger täglich 125 Liter Trinkwasser. Dies ist im europäischen Vergleich ein äußerst niedriger Pro-Kopf-Verbrauch.
Wir verwenden zum Beispiel rund
3 l für Essen und Trinken,
45 l für Körperpflege,
35 l für Toilettenspülung,
8 l für Raumreinigung, Garten und Autopflege,
8 l für Geschirrspülen,
11 l für Kleingewerbe und
15 l zum Wäschewaschen.
Bleigehalt, Wasser und Trübungen
Das Trinkwasser bei älteren Häusern, die vorwiegend 1973 oder früher gebaut wurden, kann erhöhte Bleigehalte aufweisen und dadurch Ihre Gesundheit gefährden.
Blei ist ein giftiges Schwermetall. Es kann zu Nervenschäden führen und hemmt die Blutbildung. Wenn Sie Ihre Hausinstallation auf Bleirohre untersuchen lassen wollen, sprechen Sie bitte ein Fachunternehmen an. Zu Ihrer Information finden Sie eine Übersicht der zugelassenen örtlichen Fachunternehmen in unserem Wasserinstallateurverzeichnis.
Die Wasserhärte wird hervorgerufen durch Calcium- und Magnesiumsalze. Sie ist die Ursache für Ablagerungen in Rohren, Kesseln und sonstigen Gefäßen. Mit der Härte erhört sich der Seifenverbrauch, weil sich mit Seife unlösliche und für den Waschvorgang unbrauchbare Kalkseife bildet.
Milchige Trübungen, die zuweilen nach der Wasserentnahme aus einem Wasserhahn beobachtet werden, hängen nicht mit der Härte des Wassers zusammen. Sie werden von kleinen Luftbläschen verursacht und verschwinden rasch. Ihre Ursache liegt in Lufteinschlüssen im Rohrnetz bzw. in der Hausinstallation. Werden die Leitungen richtig entlüftet, treten die Erscheinungen in der Regel nicht mehr auf.






